#003 Die Angst, mein bester Freund und ständiger Begleiter

 

Ich hatte in der Vergangenheit immer so eine ziemlich ambivalente Beziehung zu meiner Angst: Einerseits hat sie mich angetrieben, zu Höchstleistungen getrieben und auch vor so manchem Unglück und peinlichen Situationen bewahrt!

Andererseits hat sie mich so oft eingeschränkt, gehemmt, mich von meinen Zielen und Träumen abgehalten, mir neue Erfahrungen und Erlebnisse verwehrt. Sie hat mich nicht selten in Horrorgefühlszustände getrieben und die vollkomme Kontrolle über mein Leben übernommen. So dramatisch das auch klingen mag: Denk mal drüber nach!

 

 

Wie oft sagst du „nein“ zu Deinen Wünschen, Deinen Zielen, Deinen Träumen, zu Dir selbst, weil Deine Angst Dir alle möglichen Horrorszenarien, potentielle (total rationale, jedoch meist unwahrscheinliche) Gefahren und alte böse Erinnerungen vor Augen führt? Und jetzt sei mal ehrlich zu Dir selbst… Wer hat die Entscheidung  getroffen "Nein" zu sagen, warst Du das? Sicher? Denk nochmal darüber nach…

 

Die liebe Laura Seiler hat in einer ihrer wundervollen Podcast Episoden über die Angst, als eine Art Türsteher gesprochen, der vehement seinen Job macht. Er hält jede noch so kleine Gefahr von Dir fern, redet Dir riskante Vorhaben durch z.B. schlechte Erinnerungen aus und möchte Dich in Sicherheit bewahren. Total lieb eigentlich, oder?

 

Das erinnert mich an meine Eltern oder gute Freunde, die eigentlich nur das Beste für mich wollen, mich dadurch aber eher einengen und zudem nicht wissen (können) was das Beste für mich ist. Ich liebe meine Eltern und ich bin Ihnen dankbar für jeden Rat, jeden Fingerzeig und jede Standpauke, doch die endgültige Entscheidung treffe ICH. 

Warum sollte ich die Angst also nicht genauso als guten Freund betrachten? 

 

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